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Sehvermögen                                                          1/2

Jedes Objekt, dessen Temperatur sich über dem absoluten Nullpunkt befindet, strahlt elektromagnetische Strahlung ab. Die Wellenlänge hängt dabei von der Temperatur des Objektes ab: Je wärmer, desto kurzwelliger ist die Strahlung. Ab einer Wellenlänge von 800 Nanometer bis hin zu 1 Millimeter spricht man von Infrarotstrahlung oder auch Wärmestrahlung.

Die Augen der Neschken können diese Strahlung noch erkennen. Dafür sorgt ein photomechanisches Prinzip. Dabei wird die einfallende IR-Strahlung, von der Netzhaut im Auge, an eine nachgelagerte, temperaturempfindliche Gewebeschicht weitergeleitet, die die Strahlung absorbiert. Dadurch erwärmt sich das Gewebe und dehnt sich geringfügig aus. Millionen von in dem Gewebe verankerten Mechanorezeptoren registrieren diese Ausdehnungen innerhalb weniger Millisekunden und leiten diese Informationen über angeschlossene Nervenbahnen zum Gehirn.  Dort wird aus den Signalen ein Bild aus vielen Graustufen zusammengesetzt. Die Auflösung der Bilder ist nicht so hoch, wie bei normalem Sehen und kleine Details können dabei nicht erkannt werden, doch das Sehvermögen reicht aus, um sich zu orientieren, oder sich insbesondere dem Gegner gegenüber einen Vorteil zu verschaffen.               weiter

 

 

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